Erweiterung eines Wohnhauses

Casa Conte

Unterinn am Ritten
2021 - 2025
↓ Bauherrschaft

privat

↓ Planung & Bauleitung Interior Design

Messner Architects

↓ Statik

Ing. Rodolfo Senoner

↓ Vermessung & Kataster

Geom. Armin Prast

↓ Ausführung

Unterhofer - Aushubarbeiten
Lobis Bau - Baumeisterarbeiten
Finstral - Verglasungen
Markus Pechlaner - HLS
Elektro Messner - Elektroarbeiten
Johann Graf - Holzbodenverlegung, Holzdecke & Einbaumöbel
Martin Lobis - Fliesenlegerarbeiten
internelement - Türen
Tischlerei Eisath & Lintner - Küche
Stefan Oberkalmsteiner - Verputzarbeiten
Daniel Spinell - Malerarbeiten
Plank - Sitzmöbel & Tisch

↓ Fotos

Karina Castro

↓ Dronen Aufnahmen

Tiberio Sorvillo

An einem Südhang auf 990 m ü.d.M. oberhalb der Fraktion Unterinn am Ritten befindet sich ein Haus aus den späten 1970er Jahren.

Dieses wird erweitert.

Die noch zur Verfügung stehende Baumasse wird unterhalb des Hauses im Bereich der bestehenden Geländestützmauer verortet.

Ein völlig freier Blick eröffnet sich auf das Panorama der Dolomiten.

Kaum einsichtig wird der Bau in die Geländemorphologie eingebettet. In der von verstreuten Gebäuden bäuerlicher Art geprägten Kulturlandschaft schmiegt sich der eingeschossige Baukörper in den Hang. Von außen nicht sichtbar, sind Bestandsgebäude und Erweiterung unterirdisch miteinander verbunden. Deren verschiedene Ebenen, die Führung der Wege und die Ausrichtung der Freibereiche sichern den Bewohnern Privatsphäre zu. 

Sichtbetonflächen, Natursteinmauerwerk und Glas bestimmen das Erscheinungsbild nach außen hin. Im Innenraum stehen grober, mit lokalem Gesteinszuschlag eingefärbter Verputz, sowie die Holzarten Kastanie und Eiche für Böden, Decken, Türen und Einbauten den glatt verputzten Wänden, verfliesten Oberflächen und einfärbigen Möbelfronten gegenüber.

Der dem Hangverlauf folgende eingeschossige Bau öffnet sich nach Süden und Südosten. Die neue Wohneinheit verfügt über einen zentral liegenden, und seitlich von Schlaf- und Badezimmern flankierten, Wohnraum mit Küche.

Diese topographisch bedingte Ausrichtung verlangt eine präzise Reaktion auf die Sonnenstände. Eine weit auskragende Decke schützt den Innenraum und die vorgelagerte Terrasse im Sommer vor direkter Besonnung und daraus resultierender Überhitzung. Die deckenhohe Verglasung zur Terrasse hin verwischt die Grenze zwischen Innen und Außen.