BELLA VISTA II
DOLOMITES UNESCO VIEWPOINT MASTLÉ - ST. CHRISTINA
Gröden / 2015 - 2018
In diesem äußerst sensiblen Kontext wird ein Objekt geschaffen, das eng an seine Umgebung gebunden ist. Statt neue Körper und Massen der Landschaft hinzuzufügen, erfährt die Landschaft selbst die Transformation. Durch einen gedachten Einschnitt im Gelände und das Anheben von Teilen wird die Landschaft neu interpretiert, modelliert. Die Grenze zwischen Kontext und Eingriff wird verwischt, um gleichzeitig einen vereinenden Dialog zwischen Natur und Struktur auszulösen. Die Hüllstruktur, in deren Mitte sich eine Kartografie mit dem Verzeichnis der sichtbaren Gipfel befindet, ist aus Stahl hergestellt und wurde vor Ort mit vorhandenem Erdreich und Gesteinsmaterial angefüllt. Im Zentrum der Struktur ordnen sich entlang des Kartografie-Segments weitere Informationsfelder an. Die Abmessungen und die Gestalt der Struktur passen sich an den Ort und seine Anforderungen an.

*„Die Stiftung Dolomiti – Dolomiten – Dolomites – Dolomitis UNESCO wurde 2010 von fünf Provinzen (Belluno, Bozen, Pordenone, Trient, Udine) und zwei Regionen (Friaul-Julisch Venetien und Veneto) gegründet, um eine effiziente und koordinierte Verwaltung des Dolomiten-Welterbes zu gewährleisten.
Am 26. Juni 2009 hat die UNESCO die Dolomiten aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit sowie ihrer geologischen und geomorphologischen Bedeutung in die Liste der Welterbestätten der Menschheit aufgenommen.
Das Dolomiten-Welterbe ist jedoch nicht eine zusammenhängende Gebirgsformation, sondern setzt sich aus neun verschiedenen Gebirgssystemen zusammen, die voneinander durch Täler, Flüsse und andere Berge getrennt sind. Die 142.000 ha des UNESCO-Welterbes sind ähnlich wie ein Archipel über das ganze, noch viel größere Territorium der Dolomiten verteilt und gehören verwaltungspolitisch gesehen zu fünf verschiedenen Provinzen, die sehr große Unterschiede sowohl in Hinblick auf ihre Rechts- als auch auf ihre Verwaltungsordnung aufweisen.“ (http://www.dolomitiunesco.info/la-fondazione-dolomiti-unesco/?lang=de)

IM AUFTRAG VON
Gemeinde St. Christina, Gröden

STATIK
Ing. Rodolfo Senoner

AUSFÜHRUNG
Kometall, Schwazer Schmiede, Christian Brugger, Erich Malfertheiner

PHOTOS
Oliver Jaist

PUBLIKATIONEN
designboom.com 11/15/2018
archilovers.com 11/16/2018
88designbox.com 11/16/2018
disup.com 11/16/2018
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urdesignmag.com 11/21/2018

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